Das Krankheitsverständnis und die Behandlung orientieren sich an psychodynamischen Modellen. In der diagnostischen Phase der Behandlung wird mit Ihnen gemeinsam versucht, über Art, Auslösesituation und Folgen der Symptomatik bzw. der Erkrankung ins Gespräch zu kommen. Im weiteren therapeutischen Vorgehen gewinnen zwei Fragenkomplexe an Bedeutung: Wie äußert sich die dem Krankheitsgeschehen zugrunde liegende psychische Problematik in den therapeutischen Beziehungen auf der Station und wie ist dieses vor dem Hintergrund Ihrer Lebensgeschichte zu verstehen?

Die Ziele der therapeutischen Behandlung werden mit Ihnen gemeinsam festgelegt. Ganz allgemein liegen diese Ziele zunächst in der Reduzierung einer oftmals sehr quälenden Symptomatik, unabhängig davon, ob diese aus Ängsten, Zwängen, depressiven Phasen oder Ähnlichem besteht. Diese Symptome sind häufig Ausdruck von nicht gelösten äußeren und inneren Konflikten. Ziel der Behandlung ist, neben der Milderung bzw. Beseitigung der mit der Krankheit verbundene Symptomatik, die Förderung von Einsicht und Verstehen der oben genannten Zusammenhänge, damit Sie durch einen verbesserten Umgang mit den eigenen Konflikten, dem privaten und beruflichen Alltag wieder besser mit sich, anderen Menschen und den an Sie gestellten Aufgaben zurechtkommen.

Ihre Behandlung besteht aus verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren und Methoden, die aufeinander abgestimmt zu einem Gesamtbehandlungsplan zusammengefasst werden. Dieser individuelle Behandlungsplan wird mit Ihnen besprochen und auf Ihr Krankheitsbild sowie die angestrebten Therapieziele ausgerichtet.

Die Behandlungsdauer umfasst einen Zeitrahmen von 8 – 10 Wochen und ergibt sich aus der Art der Erkrankung bzw. den Beschwerden sowie aus den jeweils vereinbarten Behandlungszielen.

Die Trennung von der Klinik, dem haltgebenden Rahmen und den Sicherheit gebenden Objekten fällt vielen Patienten sehr schwer und muss sorgfältig vorbereitet werden. Die stationäre Psychotherapie ist oft nur ein erster Schritt, der es den Patienten ermöglicht, eine ambulante Behandlung aufzunehmen. Diese wird während der stationären Behandlung bereits in die Wege geleitet.

Bei neuer (erstmaliger) Vermittlung in ambulante Psychotherapie können die leider immer noch üblichen langen Wartezeiten durch Behandlung in unserer Institutsambulanz überbrückt werden, dieses Vorgehen dient dann auch der Stabilisierung des Behandlungserfolges unter den normalen Alltagsbedingungen.

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