Das Angstexpositionstraining ist ein übendes Verfahren, welches besonders für Patienten mit einer Angststörung geeignet ist.



Zu den Angststörungen zählen zum Beispiel die Agoraphobie, die generalisierte Angststörung, die Sozialphobie sowie eine Vielzahl von isolierten Phobien. Phobien sind Ängste, die sich auf ganz bestimmte Situationen bzw. Auslösereize beziehen, z.B. Spinnen, Mäuse, Dunkelheit, um nur einige zu nennen. Die Agoraphobie meint die Angst vor weiten Plätzen, häufig besteht auch eine Angst vor dem Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel, vor dem Fahrstuhlfahren, vor dem Besuch von Kaufhäusern. Soziale Ängste sind Ängste, die sich auf soziale Situationen beziehen, wie zum Beispiel Kontakte mit Menschen, das Sprechen mit und vor Menschen, Probleme, die sich aus sozialen Kontakten ergeben. 



Das angebotene Training sieht vor, dass der Patient die (für ihn) angstauslösende Situation in Begleitung eines Trainers aufsucht oder aber herbeiführt und einen veränderten Umgang damit erlernt. Dieses „Üben“ kann sowohl einzeln als auch innerhalb einer Gruppe stattfinden. Ziel ist es, hierbei den Patienten wieder in die Lage zu versetzen, seinen Alltag weitgehend alleine zu meistern und wieder handlungsfähig zu werden.

Angstexpositionstraining

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